09.04.07

Die Inseln

Posted in Allgemein at 22:01 by Alexandra

Unser Sonntagsausflug führte uns - eine abgespittlerte Gruppe von vier Frauen und einem Hahn in Korb - zu den Toronto Islands. Unglaublich, wie tolles Wetter wir hatten…

Toronto Islands

Mein Zimmer

Posted in Wohnen at 21:53 by Alexandra

Man kann nicht sagen, dass mein Zimmer gross ist, aber ich habe einen sehr guten Ausblick - direkt auf einen Spielplatz, aber ich bin ja nicht hier, um den ganzen Tag durchzulernen!!! Morgen fängt die Uni hier an, mal schauen, was mich da erwartet…

My Room

08.31.07

Downtown Toronto

Posted in Allgemein at 05:08 by Alexandra

Gestern haben Camille und ich unseren ersten Trip ins Stadtzentrum gewagt. Nun, wie ist die City von Toronto? Sie ist gross, voller Autos und bestückt mit einer Vielzahl von Wolkenkratzern. Ich glaube, dieses Stadtbild ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es ist nicht einfach eine kleine gemütliche europäische Grossstadt, es ist eine nordamerikanische Grossstadt, wie wir sie aus vielen Filmen kennen.

Mein Held des gestrigen Tages ist ein netter Kanadier, der nur sah, dass wir eine Karte in der Hand hatten und sofort fragte, ob er uns helfen könnte. Die Gastfreundschaft hier ist wirklich einmalig.

 Und für einen kleinen Eindruck hier ein paar Fotos für euch, einfach auf das Bild klicken:

Downtown Toronto

08.29.07

Die Busse

Posted in Allgemein at 16:42 by Alexandra

Bus fahren ist hier sehr viel anders als in der Schweiz oder in Deutschland. Man sollte nicht erwarten, dass die Haltestellen angesagt werden, oder dass man den Namen der Haltestellen sieht, an welcher man aussteigen muss: Du musst wissen, wo es raus geht!

Aber es gibt ja noch die sehr hilfsbereiten Busfahrer. Der erste erklaerte uns die genaue Route, wie wir fahren muessen und wo wir aussteigen muessen. Er sagte eine einzige Station durch das Mikrophon an und das war die, wo wir raus mussten. Er hupte dann noch einmal, als wir zunaechst den falschen weg einschlugen und zeigte in die Richtung, in die wir gehen muessen.

Der zweite Busfahrer war zwar sehr hilfsbereit, wusste aber selber nicht genau, wie man fahren kann. Ich hatte mir genau die Route gemerkt, wie wir zum Shopping-Center gefahren waren, aber nach einer gewissen Fahrtzeit dachte ich, dass ich vielleicht doch besser noch einmal nachfrage. Der Busfahrer erklaerte uns, wir seien viel zu weit gefahren. Er liess uns daraufhin sofort raus und wir stiegen in einen Bus in die andere Richtung. Ich stelle an der Haltestelle fest, dass uns der Busfahrer Schwachsinn erzaehlt hatte. Wir waren genau richtig, nur waere es einfach ein anderer Weg zur Uni gewesen… aber jetzt war es zu spaet und wir mussten halt wieder ein Stueck zurueck fahren. Ich zweifle aber daran, dass die zweite Strecke (ohne Umweg) schneller war. Manchmal sollte man halt auch sich selber vertrauen.

Das Schloss

Posted in Wohnen, Campus at 16:34 by Alexandra

Nein, der Titel bezeichnet nicht etwa, dass ich hier in einem Schloss wohne oder ein Schloss besichtigt habe. Vielmehr habe ich heute morgen tolle Erfahrungen mit dem canadischen Tuer-Schliess-System gemacht. Gerade aufgewacht bin ich aufgestanden und ins Bad gegangen und habe auf dem Weg dahin, die Tuer hinter mir zugezogen. Ihr werdet ahnen, was passierte, als ich aus dem Bad kam: Die Tuer ging nicht mehr auf!

Nun stand ich in unserem Flur, halb angezogen, und hatte kein Telefon, kein Internet, keine Schuhe… na ja, zum Glueck war meine Zimmernachbarin schon wach. Ich bin bei ihr rein und habe beim Housing Service angerufen. Die machen aber erst um 8:30 auf… ich musste also 45 Minuten warten. um 8:30 versuchte ich es erneut, wurde dreimal weiter verbunden, wartete, bis mir ein netter Herr mitteilte, ich sollte doch vorbeikommen, einen Generalschluessel holen.

Ich bin natuerlich etwas erschrocken, ich war nicht wirklich angezogen, hatte keine Schuhe und keinen BH an… und sollte nun ueber den gesamten Campus auf die anderen Seite laufen! Ich sagte ihm das und er sagte mir daraufhin irgendeine andere Strasse, wohin ich gehen sollte. Ich verstand den Namen nicht, das war auch gut, denn nachdem ich zweimal nachgefragt hatte, sagte er, dass er mir jemanden vorbeischicken wuerde. Nach zehn Minuten kam ein netter Herr, amuesierte sich ein wenig und oeffnete mir die Tuer. Es ging tausendmal schneller als wenn ich mir den Schluessel selbst geholt haette. Und die Moral von der Geschicht:

1: Verlasse dein Zimmer nie ohne Schluessel, oder vergewissere dich zehnmal, dass der Riegel so gestellt ist, dass sich die Tuer nicht von selbst wieder schliesst!

2: Stelle dich dumm und tue so, als ob du nichts verstehst, wenn dir jemand einen Vorschlag macht, mit dem du nicht einverstanden bist. Manchmal hat es wirklich Vorteile, Auslaender zu sein :-)

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