08.29.07
Posted in Allgemein at 16:42 by Alexandra
Bus fahren ist hier sehr viel anders als in der Schweiz oder in Deutschland. Man sollte nicht erwarten, dass die Haltestellen angesagt werden, oder dass man den Namen der Haltestellen sieht, an welcher man aussteigen muss: Du musst wissen, wo es raus geht!
Aber es gibt ja noch die sehr hilfsbereiten Busfahrer. Der erste erklaerte uns die genaue Route, wie wir fahren muessen und wo wir aussteigen muessen. Er sagte eine einzige Station durch das Mikrophon an und das war die, wo wir raus mussten. Er hupte dann noch einmal, als wir zunaechst den falschen weg einschlugen und zeigte in die Richtung, in die wir gehen muessen.
Der zweite Busfahrer war zwar sehr hilfsbereit, wusste aber selber nicht genau, wie man fahren kann. Ich hatte mir genau die Route gemerkt, wie wir zum Shopping-Center gefahren waren, aber nach einer gewissen Fahrtzeit dachte ich, dass ich vielleicht doch besser noch einmal nachfrage. Der Busfahrer erklaerte uns, wir seien viel zu weit gefahren. Er liess uns daraufhin sofort raus und wir stiegen in einen Bus in die andere Richtung. Ich stelle an der Haltestelle fest, dass uns der Busfahrer Schwachsinn erzaehlt hatte. Wir waren genau richtig, nur waere es einfach ein anderer Weg zur Uni gewesen… aber jetzt war es zu spaet und wir mussten halt wieder ein Stueck zurueck fahren. Ich zweifle aber daran, dass die zweite Strecke (ohne Umweg) schneller war. Manchmal sollte man halt auch sich selber vertrauen.
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Posted in Allgemein at 16:14 by Alexandra
Jaaa… jetzt bin ich in Toronto!!! Ich lebe noch und es geht mir gut!
Mein Flug war eine halbe Tortur… wir sind eine Stunde zu spaet gestartet, weil das Flugzeug ueberbucht war und Gepaeck fehlte… Aber ich hatte gute Unterhalten: Neben mir hat ein Universitaetsprof fuer Finance gesessen, der an der Universitaet von Toronto Finance unterrichtet. Er ist urspruenglich Schweizer (was man seinem Deutsch nicht mehr angemerkt hat… es klangt einfach nur noch amerikanisch) und lebt seit 20 Jahren in Toronto. Er hat mich gleich auf alle wichtigen Unterschieden zwischen den beiden Laendern aufmerksman gemacht, sodass ich schon gut informiert in Toronto landen konnte. Ausserdem habe ich in der Luft ueber Kanada gleich eine kleine Staedtekunde bekommen, weil es strahlend blauer Himmel war und so Staedte wie Montreal und Kingston wunderbar zu erkennen waren.
In Toronto angekommen, wartete eine lange Schlange an der Passkontrolle auf mich… vor uns waren ein Flugzeug aus Pakistan und ein Flugzeug irgendwo aus Afrika angekommen. Aber ich hatte nette Unterhaltung mit ein paar Schweizern in der Schlange und so verging die Zeit dann auch relativ schnell.
Nach der Passkontrolle dachte ich: “Puh, du musst ja gar nicht ins Immgration Office, da habe ich ja Zeit gespart.” Aber ich hatte falsch gedacht. An der Passkontrolle wurde mein Zoll-Papier pink markiert, was die folgenden Leute anwies, mich ins Immigration Office zu schicken. Da hatte ich dann wiederum etliche Afrikaner und Pakistani vor mir, sodass ich eine halbe Ewigkeit brauchte….
Irgendwann war dann auch das ueberstanden (der Beamte hat mir geglaubt, dass ich mich gut mit meinen Eltern verstehe und sie mir zur Not auch Geld zustellen wuerden), sodass ich zur Gepaeckausgabe gehen konnte. Da kam dann die naechste Ueberraschung: Mein Gepaeck war nirgendwo mehr angeschrieben. Also musste ich mich am Informationsschalter anstellen, fragen, bis ich dann endlich irgendwann mein Gepaeck gefunden hatte.
Mittlerweile war ich mit Sicherheit schon zwei Stunden spaeter als geplant. Ich fragte mich, ob mein Buddy (mein studentischer “Betreuer” von der Uni… ein sehr netter Kerl) diese Zeit wohl auch gewartet hatte, da wir kein Zeichen o.ae. abgemacht hatten, wie wir uns gegenseitig erkennen koennen. Ich liess ihn ausrufen, wartete, wartete, irgendwann entschied ich mich, zum Taxistand zu gehen. Und just auf dem Weg dahin, kam er in einem deutschen Fussball-Trikot mit dem Namen Klose hinter mir hergerannt und fragte mich, ob ich Alexandra sei. Ja. Und dann sind wir mit dem Auto seiner Mutter zum Campus gefahren.
Auf dem Campus angekommen, haben wir meine Schluessel abgeholt und sind daraufhin sofort los gegangen, eine kurze Campus-Fuehrung zu machen. Ich glaube nicht, dass ich mir alles gemerkt habe - aber ich war mit ein wenig Suchen immerhin hinterher auch alleine in der Lage, die Gebaeude wiederzufinden.
Nach der Tour bin ich zurueck in mein Zimmer, wo im Nebenraum schon meine neue Mitbewohnerin auf mich wartete. Sie heisst Camille und ist Austauschstudentin aus Frankreich. Mit ihr habe ich dann wiederum eine Campustour gemacht, um meine Gedaechtnisleistung auf die Probe zu stellen und danach habe ich erst einmal ausgepackt.
Irgendwann gab es dann noch Abendessen und spaeter bin ich dann totmuede ins Bett gefallen…
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08.26.07
Posted in Allgemein at 19:16 by Alexandra
Die wichtigsten Daten dieses Jahres auf einen Blick im Coutdown:
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