08.25.07
Posted in St. Gallen, Wohnen at 16:24 by Alexandra
Für all diejenigen, die nie zu dem Genuss gekommen sind, meine Wohnung in St. Gallen kennen zu lernen, habe ich hier ein paar Bilder zur Zusamenfassung - Das ganze Ausmass wird einem jedoch nur bewusst, wenn man das Haus in Realität zu Gesicht bekommt. Und falls ihr es wissen wollt: Nein, ich bin in den zwei Jahren nicht heilig geworden und Gespenster sehe ich nachts auch keine!!
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Posted in St. Gallen, Uni at 18:41 by Alexandra
Die grösste Kompetenzstelle an der Uni wies mich bei meiner Kursauswahl auf Folgendes hin:
“Die Bestätigung an die York University [, dass ich einen bestimmt Kurs unbedingt brauche, um meinen Abschluss an der HSG zu erhalten,] bestätigt nur dass Sie diesen Kurs für Ihren Abschluss benötigen, nicht aber dass er [auch] in Kuko [wie zuvor indirekt bestätigt] angerechnet wird. Nichts desto trotz, anscheinend war hier ein Missverständnis.”
Einerseits wird mir bestätigt, dass ich diesen Kurs für meinen Abschluss benötigte, andererseits wird der Kurs bei meinem Abschluss nicht angerechnet - logisch, oder? Na ja, letztendlich habe ich es geschafft, meinen Willen durchzusetzen, und das ist letztendlich das einzige, was zählt!
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12.02.07
Posted in Allgemein, Wohnen, Campus at 20:47 by Alexandra
Das ist schon unglaublich… die Weihnachtszeit beginnt hier Mitte November. Ab Mitte November sind überall Lichter angebracht, Weihnachtsbäume aufgestellt und Weihnachtsgeschenke werden verkauft. Und zum allen übel finden auch die grössten Weihnachtsverantstaltungen schon Mitte November statt. Zum Beispiel hat Toronto die grösste Santa Claus Parade in Nordamerika… aber woher soll ich wissen, dass die schon Mitte November stattfindet? Ich jedenfalls habe sie verpasst
Das Gute ist, dass wir auch schon Mitte November richtig viel Schnee hatten, sodass auch wirklich schon richtig Weihnachtsstimmung aufgekommen ist. Schnee, Weihnachtsmusik, Weihnachtsschmuck und Weihnachtsgeschenke überall… mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und Weihnachten ist jetzt ja auch nicht mehr weit entfernt!
Das schöne an eine so grossen Stadt wie Toronto ist wirklich, dass man jedes Wochenende irgendwelche Veranstaltungen findet, zu denen man gehen kann. Letztes Wochenende zum Beispiel war ich auf einer grossen Weihnachtsausstellung und am nächsten Tag auf der feierlichen Erleuchtung des offiziellen Weihnachtsbaumes der Stadt - obwohl ich bei Konzernen, Feuerwerk und Reden an der frischen Luft fast vor Kälte gestorben bin… aber das war ein perfektes Beispiel für: Die Ersten werden die Letzten sein - denn ich war direkt vor der Bühne in einer solchen Menschenmasse, dass ich keine Chance hatte, die Kälte zu verlassen. Ich musste wohl oder übel bis zum Ende bleiben!
Nachdem ich jetzt mit viel Schnee, Weihnachtsshopping und Weihnachtsveranstaltung schon richtig in Weihnachtsstimmung gekommen bin, muss ich jetzt leider anfangen, mich hier auf die Prüfungen vorzubereiten. Das bedeutet dann auch automatisch weniger Weihnachtsveranstaltungen und weniger Zeit an der frischen Luft und mehr Zeit in meinem Zimmer…
Und natürlich habe ich auch noch ein paar Bilder. Teilweise sind diese einfach beim Shopping entstanden, manche zeigen die Feier zur Weihnachtsbaumerleuchtung, einige sind auf dem Campus, ein paar in meinem Zimmer und wieder andere sind im Wal-Mart entstanden. Aber die besten Bilder sind zweifelsohne die letzten im Album. Ich habe mal wieder einen Grosswaschtag einlegen müssen bis ich feststellte, dass meine Waschkarte leer war. Nun, kein Problem, dachte ich, die Karte kann ich ja im Erdgeschoss aufladen. Nach 15 Minuten habe ich aufgegeben… der Automat wollte drei verschiedene $5-Scheine nicht akzeptieren. Die Folge: Zwar konnte ich meine ganze Wäsche waschen, aber für den Trockner fehlte das Geld. Und die Bilder zeigen wunderbar, wie man Socken und Strümpfe in einem kleinen Zimmer ohne Wäscheleine trocknet. Schönes Vergnügen.
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08.26.07
Posted in Allgemein at 19:16 by Alexandra
Die wichtigsten Daten dieses Jahres auf einen Blick im Coutdown:
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08.29.07
Posted in Allgemein at 16:14 by Alexandra
Jaaa… jetzt bin ich in Toronto!!! Ich lebe noch und es geht mir gut!
Mein Flug war eine halbe Tortur… wir sind eine Stunde zu spaet gestartet, weil das Flugzeug ueberbucht war und Gepaeck fehlte… Aber ich hatte gute Unterhalten: Neben mir hat ein Universitaetsprof fuer Finance gesessen, der an der Universitaet von Toronto Finance unterrichtet. Er ist urspruenglich Schweizer (was man seinem Deutsch nicht mehr angemerkt hat… es klangt einfach nur noch amerikanisch) und lebt seit 20 Jahren in Toronto. Er hat mich gleich auf alle wichtigen Unterschieden zwischen den beiden Laendern aufmerksman gemacht, sodass ich schon gut informiert in Toronto landen konnte. Ausserdem habe ich in der Luft ueber Kanada gleich eine kleine Staedtekunde bekommen, weil es strahlend blauer Himmel war und so Staedte wie Montreal und Kingston wunderbar zu erkennen waren.
In Toronto angekommen, wartete eine lange Schlange an der Passkontrolle auf mich… vor uns waren ein Flugzeug aus Pakistan und ein Flugzeug irgendwo aus Afrika angekommen. Aber ich hatte nette Unterhaltung mit ein paar Schweizern in der Schlange und so verging die Zeit dann auch relativ schnell.
Nach der Passkontrolle dachte ich: “Puh, du musst ja gar nicht ins Immgration Office, da habe ich ja Zeit gespart.” Aber ich hatte falsch gedacht. An der Passkontrolle wurde mein Zoll-Papier pink markiert, was die folgenden Leute anwies, mich ins Immigration Office zu schicken. Da hatte ich dann wiederum etliche Afrikaner und Pakistani vor mir, sodass ich eine halbe Ewigkeit brauchte….
Irgendwann war dann auch das ueberstanden (der Beamte hat mir geglaubt, dass ich mich gut mit meinen Eltern verstehe und sie mir zur Not auch Geld zustellen wuerden), sodass ich zur Gepaeckausgabe gehen konnte. Da kam dann die naechste Ueberraschung: Mein Gepaeck war nirgendwo mehr angeschrieben. Also musste ich mich am Informationsschalter anstellen, fragen, bis ich dann endlich irgendwann mein Gepaeck gefunden hatte.
Mittlerweile war ich mit Sicherheit schon zwei Stunden spaeter als geplant. Ich fragte mich, ob mein Buddy (mein studentischer “Betreuer” von der Uni… ein sehr netter Kerl) diese Zeit wohl auch gewartet hatte, da wir kein Zeichen o.ae. abgemacht hatten, wie wir uns gegenseitig erkennen koennen. Ich liess ihn ausrufen, wartete, wartete, irgendwann entschied ich mich, zum Taxistand zu gehen. Und just auf dem Weg dahin, kam er in einem deutschen Fussball-Trikot mit dem Namen Klose hinter mir hergerannt und fragte mich, ob ich Alexandra sei. Ja. Und dann sind wir mit dem Auto seiner Mutter zum Campus gefahren.
Auf dem Campus angekommen, haben wir meine Schluessel abgeholt und sind daraufhin sofort los gegangen, eine kurze Campus-Fuehrung zu machen. Ich glaube nicht, dass ich mir alles gemerkt habe - aber ich war mit ein wenig Suchen immerhin hinterher auch alleine in der Lage, die Gebaeude wiederzufinden.
Nach der Tour bin ich zurueck in mein Zimmer, wo im Nebenraum schon meine neue Mitbewohnerin auf mich wartete. Sie heisst Camille und ist Austauschstudentin aus Frankreich. Mit ihr habe ich dann wiederum eine Campustour gemacht, um meine Gedaechtnisleistung auf die Probe zu stellen und danach habe ich erst einmal ausgepackt.
Irgendwann gab es dann noch Abendessen und spaeter bin ich dann totmuede ins Bett gefallen…
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